
Radiologie MRT Befund Vorlage: Strukturierte Befundung Software & GOÄ
Schluss mit unvollständigen Freitext-Diktaten und Honorarverlusten: Wie Radiologen in Praxis, MVZ und Klinik mit spezialisierter KI-Vorlage DRG-konforme MRT-Befunde in unter 90 Sekunden erstellen und GOÄ 5700–5735 rechtssicher ausschöpfen.
Die strukturierte MRT-Befundung in der diagnostischen Radiologie folgt den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), der European Society of Radiology (ESR) und der RadLex-Terminologie. Sie ersetzt fehleranfälligen Fließtext durch eine standardisierte 5-stufige Gliederung: Indikation/Fragestellung, Untersuchungstechnik (Feldstärke, Spulen, Wichtungen wie T1, T2, STIR, DWI/ADC, Kontrastmittel), systematischer Organstatus mit quantitativen Messungen, zusammenfassende Beurteilung (Epikrise) mit validierten Scores (z.B. Stoller für Menisken, Pfirrmann/Modic für die Wirbelsäule, Fazekas für Neuro, LI-RADS für Leber) sowie evidenzbasierte Handlungsempfehlungen. Bei der privatärztlichen Liquidation regeln die Ziffern GOÄ 5700 bis 5735 die Vergütung (GOÄ 5700: 251,80 € bei 1,8-fach; GOÄ 5705: 346,23 € bei 1,8-fach; Zuschläge GOÄ 5733 und 5735 mit je 46,63 €). Steigerungen bis 2,5-fach oder 3,5-fach nach § 5 Abs. 2 GOÄ erfordern revisionssichere Begründungen (z.B. Bewegungsartefaktbereinigung, KM-Dynamik, schwierige Vorbefundvergleiche). DocReport AI (docreport.eu) verarbeitet freie Sprachnotizen direkt während der Bildbetrachtung am PACS-Arbeitsplatz, generiert strukturierte DRG-Befunde in unter 90 Sekunden und liefert die rechtssichere GOÄ-Abrechnungsempfehlung in Echtzeit.
80+ MRT-Fälle im Akkord
Radiologische Praxen und Klinikabteilungen stehen unter extremem Durchsatzdruck. Freitext-Diktate sind repetitiv, fehleranfällig und führen bei 10-Stunden-Schichten zu kognitiver Erschöpfung und unvollständigen Berichten.
Haftungsfallen & PKV-Kürzungen
Übersehene Nebenbefunde führen zu forensischen Schadensersatzklagen nach § 630f BGB. Gleichzeitig streichen private Krankenversicherungen und Beihilfestellen routinemäßig GOÄ-Steigerungen (5700–5735) wegen formelhafter Begründungen.
Strukturierte KI-Befundung
DocReport AI mappt freie Stichworte per Ambient Speech in normierte DRG-/RadLex-Templates, fügt validierte Scores ein und generiert stichhaltige GOÄ-Steigerungsbegründungen – versandbereit in 90 Sekunden.
1. Die Zeitenwende in der Radiologie: Warum unstrukturierte Freitexte ausgedient haben
Über Jahrzehnte hinweg war das freie Diktat das Standardmedium des Radiologen. Was dem Befunder maximale subjektive Freiheit bot, erwies sich für Zuweiser, Patienten und das Medizincontrolling zunehmend als Risikofaktor. Klinische Studien der European Society of Radiology (ESR) und der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) belegen, dass in unstrukturierten Freitext-Diktaten in bis zu 28 % der Fälle wesentliche klinische Negativbefunde oder differenzialdiagnostisch entscheidende Maße fehlen.
Zuweisende Chirurgen, Orthopäden, Neurologen und Onkologen verlangen heute keine literarischen Abhandlungen, sondern präzise, tabellarisch gegliederte und reproduzierbare Befunde. Ein moderner radiologischer MRT-Befund muss 5 standardisierte Funktionsblöcke umfassen:
Präzise Benennung des Überweisungsgrundes, Voroperationen, Schmerzlokalisation, rechtfertigende Indikation nach Strahlenschutz- und Fachstandards sowie Fragestellung (z.B. Ausschluss Meniskusruptur vs. Osteochondrosis dissecans).
Magnetfeldstärke (1.5 Tesla / 3.0 Tesla), dedizierte Spulenauswahl, Sequenzabfolge (T1 TSE, T2 TSE, PD fat-sat, STIR / TIRM, DWI mit b-Werten 0/500/1000 s/mm², ADC, KM-Kinetik mit Dosis und Flow-Rate in ml/s).
Strikte anatomische Abfolge (kein Auslassen unauffälliger Strukturen; "Checklisten-Prinzip" nach RadLex). Exakte dreidimensionale Messungen (z.B. Herdgröße in mm, Schichtposition, Bezug zu Nachbarorganen).
Prägnante Beantwortung der klinischen Fragestellung in absteigender Relevanz. Zuordnung validierter Klassifikationssysteme (Stoller, Pfirrmann, Modic, Fazekas, ICRS, RECIST 1.1, PI-RADS, LI-RADS).
2. Anatomie-spezifische MRT-Vorlagen: Knie, LWS, Neuro & Abdomen
Jedes Organ verlangt spezifische Schnittbild-Parameter und wissenschaftlich anerkannte Graduierungssysteme, um forensisch und klinisch unangreifbar zu sein:
Obligatorische Wichtungen: Sagittale PDw fat-sat / T2 TSE, koronare PDw fat-sat, transversale T2* MEDIC / PD-fs, sagittale T1 TSE.
Obligatorische Wichtungen: Sagittale T1 TSE, sagittale T2 TSE, sagittale STIR/TIRM (zur Differenzierung von Frakturen, Spondylodiszitis, Knochenödem), transversale T2 TSE anguliert auf die Bandscheibenfächer L3/4 bis L5/S1.
Obligatorische Wichtungen: Axiale Diffusionswichtung (DWI b=0, b=500, b=1000 s/mm² + ADC-Map), axiale FLAIR/TIRM, sagittale T1 3D MPRAGE, axiale T2 TSE, T2* GRE oder suszeptibilitätsgewichtete Bildgebung (SWI).
Obligatorische Wichtungen: T1w Dual Echo (In-Phase / Out-of-Phase zur Steatose-Quantifizierung), T2 HASTE / TSE respiratorisch getriggert, DWI b=50/400/800 s/mm², 3D MRCP (Heavy T2w Rekonstruktion), dynamische multiphasische KM-Serie (nativ, arteriell 20–25s, portalvenös 60–70s, spätvenös 3–5 min).
3. Abrechnungs-Mastery: GOÄ-Ziffern 5700–5735 & Begründungen nach § 5 Abs. 2 GOÄ
Die Vergütung privatärztlicher MRT-Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist ein ständiger Reibungspunkt mit privaten Krankenversicherungen (PKV) und Beihilfestellen. Ohne präzise Kenntnis des Gebührenrahmens und forensisch wasserdichte Begründungen drohen massive Honorarkürzungen:
| GOÄ-Ziffer | Leistungsbeschreibung | 1,0-fach | 1,8-fach (Standard) | 2,5-fach (Höchstsatz) | Kombination & Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|
| GOÄ 5700 | MRT Schädel, Hals, Wirbelsäule, Thorax oder Extremitäten | 139,89 € | 251,80 € | 349,73 € | Hauptleistung für Neuro, Spine, Bewegungsapparat |
| GOÄ 5705 | MRT Abdomen und/oder Becken | 192,35 € | 346,23 € | 480,88 € | Höhere Punktzahl (3.300 Pkt.) wegen Organvielfalt |
| GOÄ 5715 | Ergänzende MRT-Serie(n) zu Ziffer 5700–5710 | 69,94 € | 125,89 € | 174,85 € | Nur bei medizinischer Notwendigkeit zusätzlicher Ebenen |
| GOÄ 5720 / 5721 | Zweite Körperregion in derselben Sitzung | 93,26 € | 167,87 € | 233,15 € | z.B. LWS + BWS oder beide Kniegelenke |
| GOÄ 5731 | Magnetresonanztomographie der Gefäße (MR-Angiographie) | 139,89 € | 251,80 € | 349,73 € | z.B. TOF-MRA intrakraniell oder Carotis-MRA |
| GOÄ 5733 | Zuschlag computergestützte Analyse / zusätzliche Serien | 46,63 € | 46,63 € (Festbetrag) | 46,63 € | Für DWI/ADC, Perfusion, Spektroskopie (1x pro Sitzung) |
| GOÄ 5735 | Zuschlag für computergestützte 3D-Rekonstruktionen | 46,63 € | 46,63 € (Festbetrag) | 46,63 € | z.B. 3D-MRCP, MIP-Rekonstruktionen bei Angiographie |
Stichhaltige Steigerungsbegründungen nach § 5 Abs. 2 GOÄ
Private Krankenversicherungen kürzen Honorare, wenn Steigerungsbegründungen formelhaft ("erhöhter Zeitaufwand") ausfallen. DocReport AI generiert patienten- und befundindividuelle Begründungen, die vor Schlichtungsstellen und Gerichten standhalten:
"Erhöhter Zeitaufwand und überdurchschnittliche Schwierigkeit infolge ausgeprägter Schmerzintoleranz und unwillkürlicher Zappelbewegungen des Patienten. Mehrfache Sequenzwiederholungen unter Adaption der Akquisitionszeit sowie nachträgliche Bewegungskorrekturen erforderlich."
"Schwierige Differenzierung von Rezidivpathologien bei ausgeprägten Metall-Suszeptibilitätsartefakten nach instrumentierter Spondylodese L4–S1. Erfordernis spezialisierter MARS-Sequenzen (Metal Artifact Reduction) und vergleichender Schnittwinkeloptimierung."
"Erheblicher zeitlicher Mehraufwand durch millimetergenauen Schicht-für-Schicht-Vergleich mit zwei externen Voruntersuchungen (2024 und 2025) zur exakten Progressionsbeurteilung multipler intrakranieller Läsionen."
"Überdurchschnittlicher Schwierigkeitsgrad durch hochfrequente arterielle, portalvenöse und spätvenöse Bolus-Tracking-Akquisitionen zur exakten Vaskularisationsanalyse einer atypischen Leberläsion."
4. Praxiserprobte MRT-Befundmuster: Knie & LWS nach DRG-Standard
Die folgenden Textmuster zeigen den optimalen Aufbau nach der DRG-Checkliste – exakt so, wie DocReport AI sie aus Ihrem Sprachinput zusammensetzt:
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PATIENT: [Name, Vorname, Geburtsdatum] | UNTERSUCHUNGSDATUM: [TT.MM.JJJJ]
INDICATION: V.a. Innenmeniskusläsion nach Distorsionstrauma vor 3 Wochen, persistierender medialer Gelenkspaltschmerz.
TECHNIK: MRT Knie links an 3.0 Tesla Hochfeld-MRT (Siemens Magnetom Vida, 18-Kanal-Kniespule).
Sequenzen: Sagittal PDw fs, Koronar PDw fs, Sagittal T1 TSE, Transversal T2* MEDIC. Schichtdicke: 3 mm.
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ORGAN- UND GEWEBEBEFUND:
• Menisken:
- Innenmeniskus: Im Bereich des Hinterhorns zeigt sich eine lineare, horizontal bis schräg zur tibialen Unterfläche ziehende Signalhyperintensität mit deutlichem Gelenkflächenkontakt. Befund vereinbar mit einem komplexen Innenmeniskushinterhornriss (Stoller Grad III). Pars intermedia und Vorderhorn regulär konfiguriert.
- Außenmeniskus: Vorderhorn, Pars intermedia und Hinterhorn morphologisch intakt, kein Anhalt für Rissbildung (Stoller Grad 0).
• Bandapparat:
- Vorderes Kreuzband (VKB): Regulärer Verlauf, intakte Faserbündel, keine Kontinuitätsunterbrechung.
- Hinteres Kreuzband (HKB): Homogen signalarm, straff gespannt, unauffällig.
- Kollateralbänder: Mediales und laterales Kollateralband intakt, keine Zerrung oder periligamentäres Ödem.
• Knorpel & Knochen:
- Mediales Kompartiment: Umschriebene Knorpelausdünnung der zentralen Belastungszone des medialen Femurkondylus über maximal 9 mm Ausdehnung mit Fibrillierung (>50 % Knorpeldicke, keine freiliegende Lamina subchondralis; ICRS Grad 2). Korrespondierend diskretes subchondrales Knochenmarködem (Bone Bruise).
- Laterales Kompartiment: Knorpelbelag femorotibial allseits regelrecht (ICRS Grad 0).
- Femoropatellargelenk: Retropatellarer Knorpel glatt begrenzt, Trochlea femoris regelrecht.
• Gelenkhöhle & Weichteile:
- Mäßiggradiger intraartikulärer Reizerguss im Recessus suprapatellaris.
- Zarte, nicht raumfordernde Baker-Zyste popliteal (Längsausdehnung 22 mm).
- Hoffa-Fettkörper reizlos.
BEURTEILUNG (EPIKRISE):
1. Horizontaler Einriss des Innenmeniskushinterhorns mit Unterflächenkontakt (Stoller Grad III). Indikation zur arthroskopischen Teilresektion bzw. Refixation.
2. Umschriebener Knorpelschaden medialer Femurkondylus (ICRS Grad 2) mit reaktivem Bone Bruise.
3. Mäßiger Gelenkerguss sowie kleine, asymptomatische Baker-Zyste.
4. Kreuz- und Kollateralbänder intakt.
GOÄ-ABRECHNUNGSEMPFEHLUNG:
• GOÄ 5700 (MRT Extremität / Kniegelenk) - Faktor 1,8 (251,80 €) bzw. Faktor 2,2 bei Ödem-Mehraufwand (307,76 €)
• GOÄ 5715 (Ergänzende Sequenz transversale T2* MEDIC zur Knorpeldifferenzierung) - Faktor 1,8 (125,89 €)
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PATIENT: [Name, Vorname, Geburtsdatum] | UNTERSUCHUNGSDATUM: [TT.MM.JJJJ]
KLINISCHE ANGABEN: Lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechts mit Ausstrahlung ins Dermatom S1, Hypästhesie laterale Fußkante, Paresen verneint.
TECHNIK: MRT der Lendenwirbelsäule an 1.5 Tesla (Sagittal T1 TSE, Sagittal T2 TSE, Sagittal STIR, Transversal T2 TSE anguliert L3-S1).
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BEFUNDNACHWEIS NACH SEGMENTEN:
• Alignment & Knochenstrukturen:
Regelrechte Lendenlordose. Kein Hinweis auf Wirbelkörperfraktur oder Destruktion. Normales Knochenmarksignal von LWK 1 bis LWK 3.
• Segment L4/L5:
Chondrose mit Signalverlust im T2-Bild (Pfirrmann Grad III) und zirkulärer Bandscheibenvorwölbung (Bulging). Mäßige Spondylarthrose beidseits. Spinalkanalweite ausreichend (Schizas Grad A). Neuroforamina beidseits frei (Lee Grad 0).
• Segment L5/S1:
Fortgeschrittene Osteochondrose mit Höhenminderung des Zwischenwirbelraums und komplettem Signalverlust des Nucleus pulposus (Pfirrmann Grad IV). Korrespondierend zeigen sich an den angrenzenden Grund- und Deckplatten flächige subchondrale Signalalterationen mit T1-Hypointensität und deutlicher STIR-Hyperintensität im Sinne aktivierter Modic-Typ-1-Endplattenveränderungen.
Im axialen Schnitt zeigt sich ein mediorechtsbetonter Bandscheibenprolaps (Extrusion) mit Einengung des lateralen Recessus rechts und direkter Tangierung sowie dorsaler Verdrängung der abgehenden Nervenwurzel S1 rechts. Neuroforamina bds. leicht eingeengt ohne Bedrängung der austretenden Wurzeln L5.
• Konus & Cauda equina:
Conus medullaris endet regelrecht auf Höhe LWK 1/2. Cauda equina unauffällig.
BEURTEILUNG (EPIKRISE):
1. Mediorechtsbetonter Bandscheibenprolaps L5/S1 mit Kompression der absteigenden Nervenwurzel S1 rechts – morphologisches Korrelat zur geklagten S1-Radikulopathie.
2. Aktivierte Osteochondrose L5/S1 mit Modic-Typ-1-Reizung (akute lumbale Schmerzkomponente).
3. Milde Chondrose L4/L5 ohne nervale Kompression.
GOÄ-ABRECHNUNGSEMPFEHLUNG:
• GOÄ 5700 (MRT Wirbelsäule) - gesteigert auf Faktor 2,5 (349,73 €)
Begründung § 5 Abs. 2: "Erhöhter Befundungs- und Analyseaufwand infolge segmentaler Differenzierung von Modic-Typ-1-Signalalterationen im STIR-Vergleich sowie millimetergenauer Rekonstruktion der Recessusstenose L5/S1 rechts mit Wurzelkompression."
• GOÄ 5715 (Ergänzende Schnittführung STIR sagittal) - Faktor 1,8 (125,89 €)
5. Der Effizienz-Vergleich: Klassisches Diktat vs. Word-Muster vs. DocReport AI
Vergleichen Sie die Durchlaufzeiten, Dokumentationsqualität und Abrechnungssicherheit der drei gängigen Dokumentationsansätze in der Radiologie:
| Kriterium | Diktiergerät & Schreibbüro | Manuelle Word-Vorlagen | DocReport AI (Radiologie-Engine) |
|---|---|---|---|
| Befundungszeit pro MRT | 6–10 Min. Diktat + 1–3 Tage Wartezeit | 7–12 Min. manuelles Tippen & Klicken | Unter 90 Sekunden per Ambient Voice |
| DRG- & RadLex-Standard | Unvollständig; Fließtext-Lücken | Starr, fehleranfällig beim Löschen | 100 % DRG-konforme Strukturprüfung |
| Automatisches Staging | Muss manuell nachgeschlagen werden | Keine Intelligenz; manuelle Auswahl | Auto-Klassifikation (Stoller, Pfirrmann, Modic) |
| GOÄ 5700–5735 Optimierung | Zuschläge 5733/5735 werden oft vergessen | Veraltete oder fehlende Ziffernlisten | Automatische Ziffernvorschläge + § 5 Begründung |
| Kosten pro Befund | Ca. 8,50 € bis 16,00 € Schreibkosten | Hohe verdeckte Facharztzeit-Kosten | Cent-Bereich in unbegrenzter Flatrate |
6. Workflow-Integration: In 4 Schritten vom PACS-Monitor zum versandfertigen Befund
DocReport AI fügt sich nahtlos in Ihre bestehende Radiologie-Infrastruktur ein und kooperiert mit allen führenden RIS- und PACS-Herstellern (z.B. Agfa HealthCare, GE Centricity, Sectra, medavis RIS, CGM medatixx, Dedalus DeepUnity):
Während Sie durch die MRT-Schichten scrollen, sprechen Sie Ihre pathologischen und normalen Befunde frei in Ihr Tisch- oder Headset-Mikrofon. Keine starren Kommandos erforderlich – die KI versteht komplexe radiologische Phrasen.
In Echtzeit ordnet die KI Ihre Beobachtungen in das DRG-konforme Befundmuster ein, berechnet Score-Stadien (z.B. Fazekas Grad 2, Pfirrmann IV) und schlägt standardisierte Textbausteine für Normalbefunde zur fachärztlichen Überprüfung vor, die im Human-in-the-Loop-Verfahren aktiv freigegeben werden.
Ein kurzer Blick auf den strukturierten Text genügt: Alle Messwerte, Sequenzen und Schlussfolgerungen stehen präzise an Ort und Stelle. Feinkorrekturen können blitzschnell per Tastatur oder kurzem Sprachbefehl vorgenommen werden.
Mit einem Klick oder Fußschalter-Impuls wird der fertige Befundbericht via HL7/FHIR oder Zwischenablage in das RIS übertragen. Gleichzeitig werden die GOÄ-Ziffern samt Begründungen an das Abrechnungsmodul übergeben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur strukturierten MRT-Befundung & GOÄ
Q1: Was versteht man unter Strukturierter Befundung in der Radiologie (DRG / ESR / RadLex)?
Die strukturierte Befundung (Structured Reporting) ist der moderne radiologische Dokumentationsstandard der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), der European Society of Radiology (ESR) und der RSNA. Anstelle unstrukturierter Freitext-Diktate gliedert sie den Befundbericht hierarchisch in feste Abschnitte: 1. Klinische Angaben und rechtfertigende Indikation, 2. Untersuchungstechnik (Feldstärke in Tesla, Spulen, Schichtdicken, Wichtungen wie T1, T2, STIR, DWI und Kontrastmittelgabe), 3. Systematischer Organ- und Gewebebefund mit standardisierter Nomenklatur (RadLex-Ontologie), 4. Zusammenfassende Beurteilung (Epikrise) mit validierten Klassifikationen (z.B. Pfirrmann, Modic, Stoller, ICRS, Fazekas, LI-RADS) und 5. Konkrete klinische Handlungsempfehlung. Dies minimiert Übersehensfehler und beschleunigt die Zuweiserkommunikation.
Q2: Welche GOÄ-Ziffern und Zuschläge gelten für MRT-Untersuchungen (GOÄ 5700–5735)?
Die Abrechnung privatärztlicher MRT-Leistungen erfolgt nach den Ziffern 5700 bis 5735 der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ): GOÄ 5700 (MRT von Schädel, Wirbelsäule, Thorax oder Extremitäten; Einfachsatz 139,89 €, Standard 1,8-fach 251,80 €, Höchstsatz 2,5-fach 349,73 €), GOÄ 5705 (MRT des Abdomens oder Beckens; Einfachsatz 192,35 €, 1,8-fach 346,23 €, 2,5-fach 480,88 €), GOÄ 5715 / 5720 / 5721 (ergänzende Serien und weitere Körperregionen), GOÄ 5731 (MR-Angiographie) sowie die Zuschläge GOÄ 5733 (computergestützte ergänzende Analyse, z.B. diffusionsgewichtete MRT DWI oder Perfusionsanalyse; 46,63 €) und GOÄ 5735 (computergestützte 3D-Rekonstruktion; 46,63 €). Bei Kontrastmitteluntersuchungen kommen Materialkosten nach § 10 GOÄ sowie ggf. Injektionsziffern (GOÄ 252, 253, 346) hinzu.
Q3: Wie müssen Steigerungssätze über 1,8-fach bzw. 2,5-fach nach § 5 Abs. 2 GOÄ stichhaltig begründet werden?
Für eine Steigerung über den Regelsatz von 1,8-fach bis zum Schwellenwert von 2,5-fach oder im begründeten Ausnahmefall bis zum 3,5-fachen Höchstsatz verlangt § 5 Abs. 2 GOÄ eine patienten- und befundbezogene Begründung. Gerichtlich und durch private Krankenversicherungen (PKV) anerkannte Kriterien sind: 1. Starker unruhiger Patient / Schmerzintoleranz mit notwendigen Sequenzwiederholungen und Bewegungsartefaktkorrekturen, 2. Aufwändige Mehrphasen-Kontrastmitteldynamik mit zeitkritischen Perfusionsmessungen, 3. Ausgedehnte postoperative Veränderungen mit Metall-Suszeptibilitätsartefakten (z.B. Zustand nach Spondylodese oder Endoprothese) und erforderlicher Multi-Sequenz-Adaption, oder 4. Hoher komparativer Aufwand durch millimetergenauen Schichtabgleich mit multiplen externen Voruntersuchungen zur Progressionsbeurteilung.
Q4: Wie beschleunigt DocReport AI die strukturierte MRT-Befundung bei der Arbeit am PACS-Monitor?
DocReport AI fungiert als Ambient-Voice- und KI-Befundungsassistent, der sich nahtlos neben dem PACS-Bildbetrachter und dem Radiologie-Informationssystem (RIS) öffnet. Der Radiologe diktiert frei oder stichpunktartig seine visuellen Beobachtungen (z.B. 'Knie links: Knorpelschaden medialer Femurkondylus 8 mm Grad 2, Innenmeniskus Riss Hinterhorn bis Unterkante, VKB intakt'). Die Engine mappt die gesprochenen Worte in Millisekunden in ein normiertes DRG-/RadLex-Template, ordnet Klassifikationen (Stoller III, ICRS 2) vollautomatisch zu, formuliert eine grammatikalisch perfekte, differenzierte Epikrise und schlägt die korrekten abrechnungsfähigen GOÄ-Ziffern inklusive stichhaltiger Begründungen vor. Der Befund ist in unter 90 Sekunden versandbereit.
Rechtlicher und radiologischer Hinweis:
Dieser Fachbeitrag richtet sich ausschließlich an Fachärzte für Radiologie, Neuroradiologie, Kinderradiologie und radiologisches Assistenzpersonal in Kliniken, Instituten und Praxen. Er dient der Information über strukturierte Dokumentationsstandards und gebührenrechtliche Optimierungen. DocReport AI arbeitet als KI-gestütztes Dokumentationssystem streng nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip; die diagnostische Befundung, Bildinterpretation und medizinisch-forensische Letztverantwortung für die Korrektheit des Befundberichts verbleibt uneingeschränkt beim befundenden Facharzt.
Halbieren Sie Ihre MRT-Befundungszeit ab dem ersten Tag
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DSGVO- & § 203 StGB-konform • Server in Frankfurt am Main • Nahtlose Anbindung an alle gängigen PACS/RIS