Elektronische Patientenakte ePA 2026: Was nach 20 Jahren Praxis wirklich funktioniert — und wo KI den Unterschied macht
Praxisdigitalisierung
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Elektronische Patientenakte ePA 2026: Was nach 20 Jahren Praxis wirklich funktioniert — und wo KI den Unterschied macht

Die ePA 2026: Ein ehrlicher Praxisbericht über elektronische Patientenakte, KI-gestützte Dokumentation und was wirklich funktioniert. Von Dr. Martin Fleischer, Internist mit 20 Jahren Erfahrung.

Letzte Woche stand ein Kollege bei mir in der Tür. Orthopäde, fünfzig Jahre, Praxis in Heidelberg. Er sagte: „Martin, ich habe die ePA jetzt seit acht Monaten. Weißt du, was ich damit mache? Ich öffne sie, sehe fünf PDFs, die ich selbst hochgeladen habe, und schließe sie wieder." Ich musste lachen. Nicht weil es witzig war — sondern weil mir das vor zwei Jahren exakt genauso ging.

Überblick

Die elektronische Patientenakte soll das Rückgrat der deutschen Gesundheitsdigitalisierung werden. Das Ärzteblatt berichtete im Februar 2026, dass Gesundheitsministerin Warken die ePA zum „Dreh- und Angelpunkt des Primarversorgungssystems" machen will. Die KBV bestätigt: Alle Praxen sind angeschlossen. Technisch.

Aber „angeschlossen" und „nutzvoll" — das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Ich schreibe diesen Beitrag, weil ich genug von den Ratgebern habe, die erklären, wie wunderbar alles funktioniert. Es funktioniert nicht wunderbar. Es funktioniert manchmal. Und mit der richtigen Strategie — und ja, mit KI — wird es deutlich besser. Aber der Weg dorthin ist holprig. Hier ist mein ehrlicher Bericht.

Der aktuelle Stand: ePA 2026 in der Realität

Fangen wir mit den Fakten an. Nicht mit den Marketing-Fakten — mit den Praxis-Fakten.

Die ePA existiert in ihrer jetzigen Form seit Januar 2021. Damals noch freiwillig für Patienten. Seit dem 15. Dezember 2024 wird sie für Versicherte ab 15 Jahren automatisch angelegt, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Das nennt sich Opt-out-Modell. Die Idee: Wenn jeder eine Akte hat, füllt sich die auch.

Theorie und Praxis klaffen auseinander.

Eine Umfrage der AOK aus Dezember 2025 zeigte: Im Krankenhaussektor hatten nur 56 Prozent das ePA-Update ihres KIS installiert, und nur sieben Prozent hatten überhaupt mit der internen Pilotierung begonnen. Die Zeit berichtete im März 2026: Nur ein Viertel der deutschen Krankenhäuser nutzt die ePA in allen Bereichen.

In der ambulanten Versorgung sieht es besser aus — aber „besser" heißt nicht „gut". Meine Praxis ist seit 2022 an die ePA angebunden. Ich kann Dokumente hochladen. Ich kann — theoretisch — Dokumente von Kollegen einsehen. In der Praxis sieht das so aus: Ich öffne die Akte von Frau Müller, 67, und finde drei Laborberichte von mir selbst und einen Entlassbrief der Klinik, den sie als PDF hochgeladen hat. Das war's.

Was die ePA kann (laut Spezifikation)

Was die ePA in meiner Praxis wirklich tut

Der Unterschied zwischen „spezifiziert" und „praktisch nutzbar" ist gewaltig.

  • Dokumente speichern: Arztbriefe, Laborwerte, Befunde, Medikationspläne
  • Daten für den Patienten einsehbar machen
  • Informationen zwischen Versorgern teilen (über den Fachdienst)
  • eRezept und eAU integrieren
  • Genetische Befunde (mit expliziter Einwilligung)
  • Dokumente speichern: ja, das geht. Ich lade meine Befunde hoch. Manchmal.
  • Daten einsehbar machen: theoretisch. Die meisten meiner Patienten wissen nicht einmal, dass sie eine ePA haben.
  • Informationen teilen: funktioniert in etwa dreißig Prozent der Fälle — wenn der Kollege dasselbe PVS nutzt und die Schnittstelle sauber konfiguriert ist.
  • eRezept: das läuft. Das ist tatsächlich der Teil, der funktioniert.
  • eAU: läuft auch. Seit Anfang 2026 verlässlich.

Mein persönlicher Wendepunkt: Als KI ins Spiel kam

Ich war skeptisch. Klar. Zwanzig Jahre Praxiserfahrung lehren dich, dass jede neue Technologie zuerst einmal mehr Arbeit macht, bevor sie welche einspart. Aber dann — Mitte 2025 — habe ich angefangen, KI-gestützte Dokumentation zu nutzen.

Der Zusammenhang mit der ePA war für mich anfangs nicht offensichtlich. Aber er ist entscheidend: Wenn die ePA ein leeres Regal ist, dann ist KI der Mitarbeiter, der das Regal systematisch füllt.

Hier ein konkretes Beispiel. Ich sehe einen Patienten mit Diabetes, Hypertonie und einer chronischen Niereninsuffizienz. Vor der KI: Ich diktierte den Brief, die MFA tippte ihn, ich korrigierte ihn, er wurde ausgedruckt und — vielleicht — als PDF in die ePA hochgeladen. Zeitaufwand: zwölf bis fünfzehn Minuten. Qualität der ePA-Dokumentation: mäßig, weil ich beim Diktieren nicht an die Akte dachte, sondern an den Patienten.

Mit KI: Das System hört beim Gespräch zu (ambient scribing), generiert einen strukturierten Arztbrief, kodiert automatisch ICD-10, schlägt EBM-Ziffern vor — und legt den fertigen Befund direkt in der ePA ab. Zeitaufwand: zwei Minuten meine Kontrolle. Qualität: hoch. Die ePA ist aktuell. Der nächste Kollege, der den Patienten sieht, findet einen vollständigen, strukturierten Bericht.

Das ist der Unterschied.

Warum die meisten Praxen die ePA falsch nutzen

Beobachtung aus meinem Umkreis — und ich kenne die Praxis-Realität von etwa dreißig Kollegen persönlich:

Fehler 1: Dokumente werden als PDF-Müllkübel abgelegt. Die ePA ist kein Scan-Ordner. Wenn ich zwanzig unstrukturierte PDFs hochlade, hilft das niemandem. Die Daten müssen maschinenlesbar sein. Strukturiert. Mit Metadaten. Genau hier setzt KI an: Sie kann unstrukturierte Dokumente analysieren, ICD-Codes extrahieren, Medikationspläne erkennen und die Information in einem Format ablegen, das der nächste Versorger sinnvoll nutzen kann.

Fehler 2: Kein Workflow. Die ePA wird als zusätzliches Tool wahrgenommen, nicht als integraler Bestandteil der Dokumentation. Das Ergebnis: Man vergisst sie. Oder man bedient sie am Ende des Tages, wenn man eigentlich nach Hause will. Ein KI-gestützter Dokumentationsworkflow macht die ePA-Befüllung zum Nebenprodukt der normalen Arbeit. Nicht zur Zusatzaufgabe.

Fehler 3: Patienten nicht einbinden. Die meisten Patienten wissen nicht, was in ihrer Akte steht. Oder dass sie überhaupt eine haben. Dabei ist die ePA gerade für chronisch Kranke — meine Diabetes-Patienten, meine Herzinsuffizienz-Patienten — ein enormer Gewinn, wenn sie aktiv genutzt wird. KI kann hier helfen, indem sie patientenverständliche Zusammenfassungen generiert. Nicht den Fachjargon-Arztbrief, sondern eine Erklärung, die ein Mensch ohne Medizinstudium versteht.

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Die drei Ebenen der ePA-Nutzung — und wo KI den Hebel ansetzt

Ich unterscheide drei Reifegrade:

Ebene 1: Passive Ablage (wo 80 Prozent der Praxen stehen)

Dokumente werden hochgeladen. Fertig. Keine Struktur, keine Vernetzung, keine aktive Nutzung. Die ePA ist ein digitaler Aktenschrank, der Staub sammelt. Das ist besser als nichts — aber nur marginal.

Ebene 2: Aktive Dokumentation (wo ich mit KI hinwill)

Jeder Patientenkontakt erzeugt automatisch einen strukturierten Eintrag. Arztbrief, ICD-Codes, Medikationsänderungen, Empfehlungen — alles landet maschinenlesbar in der ePA. Der nächste Arzt sieht nicht nur „irgendwas", sondern eine nachvollziehbare Versorgungshistorie.

Das ist der Zustand, den ich in meiner Praxis mittlerweile für etwa siebzig Prozent der Patienten erreicht habe. Der Schlüssel war nicht ein neues PVS oder eine teure Schnittstelle. Der Schlüssel war die KI-gestützte Dokumentation, die den ePA-Upload als automatischen Nebenschritt erledigt.

Ebene 3: Intelligente Vernetzung (die Zukunft — aber sie kommt schneller, als man denkt)

KI analysiert die gesamte ePA-Historie und erkennt Muster. Medikamenteninteraktionen. Verpasste Vorsorgeuntersuchungen. Verschlechterungstrends bei chronischen Patienten. Das System warnt proaktiv. Nicht als lästiges Pop-up — sondern als klinisch sinnvoller Hinweis im richtigen Moment.

Diese Ebene existiert noch nicht flächendeckend. Aber die Bausteine dafür sind da. Und wer heute Ebene 2 aufbaut, ist morgen auf Ebene 3.

Was der Gesetzgeber plant — und was es für Ihren Praxisalltag bedeutet

Die DMEA 2026 im April in Berlin hat gezeigt: Die Politik meint es ernst mit der ePA. Dr. Sibylle Steiner (KBV-Vorstand) konstatierte, dass der ambulante Bereich inzwischen stark digital angebunden sei. Gesundheitsministerin Warken betonte, dass KI ein Schwerpunkt der Digitalisierungsstrategie werden soll.

Für die Praxis heißt das konkret:

  • Die ePA wird nicht wieder verschwinden. Wer sie ignoriert, wird in zwei Jahren ein Problem haben — nicht technisch, sondern regulatorisch. Qualitätsmanagement und Audit werden die ePA-Führung zunehmend einfordern.
  • ePA 3.0 kommt. Die Spezifikation wird weiterentwickelt. Strukturierte Daten, API-Schnittstellen, interoperable Formate. Wer heute schon strukturiert dokumentiert, profitiert morgen.
  • KI-Nutzung wird erwartet. Nicht von heute auf morgen. Aber die telematische Infrastruktur wird KI-Anwendungen zunehmend integrieren. Die Frage ist nicht *ob*, sondern *wann*.

Praktischer Leitfaden: So nutzen Sie die ePA 2026 sinnvoll

Aus meiner Erfahrung — nicht aus einem Handbuch:

Schritt 1: Auditieren Sie Ihren aktuellen Stand

Öffnen Sie die ePA von zehn Ihrer chronischen Patienten. Was finden Sie? Wenn die Antwort „nichts" oder „nur meine eigenen Dokumente" lautet, haben Sie Arbeit vor sich. Wenn Sie bereits externe Befunde sehen: Gut. Aber sind sie strukturiert?

Schritt 2: Automatisieren Sie den Upload

Manueller Upload ist keine Strategie. Nutzen Sie Ihr PVS für den automatischen Versand. Wenn Ihr PVS das nicht kann (einige ältere Systeme können es tatsächlich noch nicht), ist das ein Argument für einen Wechsel oder ein Upgrade. Die KI-gestützte Dokumentation, die ich nutze, macht den Upload zum automatischen Teil des Workflows. Ich diktiere nicht extra für die ePA. Die KI generiert den Befund und legt ihn ab. Punkt.

Schritt 3: Strukturieren Sie die Daten

PDF ist besser als Papier. Aber strukturierter Text ist besser als PDF. Wenn Ihre Software FHIR-kompatible Dokumente erzeugen kann, nutzen Sie das. Wenn nicht — und das ist die Realität in den meisten Praxen — dann nutzen Sie KI für die Nachbearbeitung. Tools wie DocReport können unstrukturierte Berichte analysieren, ICD-Codes und Medikamentenpläne extrahieren und ein strukturiertes Dokument erzeugen, das für die ePA optimiert ist.

Schritt 4: Binden Sie Ihre Patienten ein

Erklären Sie den Patienten, dass sie eine ePA haben. Zeigen Sie ihnen, was drin steht. Nutzen Sie die ePA-App der Krankenkasse als Gesprächseinstieg. Meine Erfahrung: Chronisch kranke Patienten sind dankbar, wenn sie ihre eigenen Gesundheitsdaten verstehen können. Und ein Patient, der seine ePA nutzt, ist ein Patient, der Medication-Adherence zeigt. Das ist kein Zufall.

Schritt 5: Nutzen Sie KI für die Qualitätssicherung

Die ePA ist nur so gut wie die Daten, die drinstehen. KI kann helfen, Fehler zu erkennen. Doppelte Einträge. Widersprüchliche Diagnosen. Veraltete Medikationspläne. Ein KI-System, das die ePA kontinuierlich auf Konsistenz prüft, ist kein Luxus — es ist Qualitätsmanagement.

Die Kostenfrage: Was bedeutet ePA-Nutzung für die Praxisfinanzen?

Kurz gesagt: Die Anbindung selbst kostet nichts extra — sie ist Teil der Telematikinfrastruktur, die Sie ohnehin haben müssen. Die HBIs (Anbindung, Wartung) werden über die Tilgung abgerechnet.

Der relevante Kostenfaktor ist Ihre Zeit. Und hier wird es interessant.

Ohne Automatisierung: Fünfzehn Minuten pro Patient für ePA-konforme Dokumentation. Bei vierzig Patienten am Tag sind das zehn Stunden. Unmöglich. Also wird es nicht gemacht. Also bleibt die ePA leer.

Mit KI-gestützter Dokumentation: Zwei Minuten Kontrolle pro Patient. Der Rest läuft automatisch. Die ePA ist aktuell, strukturiert und nützlich. Und Sie haben dreizehn Minuten pro Patient gewonnen, die Sie für — oh, Überraschung — den Patienten nutzen können.

Die Investition in ein KI-Dokumentationstool amortisiert sich nicht nur über die Zeitersparnis, sondern auch über die Abrechnungsqualität. Strukturierte Dokumentation bedeutet vollständigere ICD-Kodierung. Vollständigere Kodierung bedeutet korrekte Abrechnung. Und korrekte Abrechnung bedeutet mehr Erlös bei gleichem Aufwand. Nichts Illegales — einfach die Arbeit, die Sie ohnehin machen, korrekt dokumentieren.

Ich habe in meinem Beitrag über EBM Abrechnung optimieren detailliert beschrieben, wie KI dabei helfen kann.

ePA und Datenschutz: Die unbequeme Wahrheit

Das Thema DSGVO in der Medizin treibt manchen Kollegen um. Verständlich. Aber die ePA ist — und das sage ich als jemand, der keine Berührungsängste mit dem Thema hat — datenschutzrechtlich besser gelöst als vieles andere in der Praxis.

Die Daten liegen verschlüsselt beim Fachdienst. Der Zugriff ist über die elektronische Gesundheitskarte geregelt. Der Patient entscheidet, was er freigibt. Die Zugriffshistorie ist nachvollziehbar.

Die echten Datenschutzrisiken liegen nicht bei der ePA selbst, sondern bei der Dokumentations-Eingabe. Wer Patientendaten in eine unverschlüsselte Excel-Liste schreibt (ich habe das gesehen), hat ein größeres Problem als die ePA jemals sein könnte. Wer einen KI-Dienst nutzt, der Daten außerhalb der TI verarbeitet, sollte die Server-Standorte prüfen. DocReport beispielsweise verarbeitet Daten DSGVO-konform innerhalb der Telematikinfrastruktur.

In meinem Beitrag zur DSGVO-konformen Dokumentationssoftware gehe ich tiefer auf dieses Thema ein.

Was sagen die Patienten?

Ich habe vor drei Monaten angefangen, Patienten aktiv nach ihrer ePA-Erfahrung zu fragen. Unwissenschaftlich, aber aufschlussreich. Die Ergebnisse aus meiner Praxis:

Diese fünfundzwanzig Prozent sind es, die profitieren. Und es sind genau die Patienten, bei denen die ePA am meisten bringt: der Diabetiker bei mir, beim Augenarzt und beim Orthopäden. Wenn alle drei strukturierte Befunde in die ePA laden — und KI hilft dabei —, hat der Patient eine vollständige Versorgungshistorie.

Das ist der Punkt, an dem Digitalisierung echten klinischen Nutzen bringt.

  • Etwa vierzig Prozent wussten nicht, dass sie eine ePA haben.
  • Zwanzig Prozent wussten es, hatten aber nie reingeschaut.
  • Fünfzehn Prozent hatten die App ihrer Krankenkasse geöffnet und fanden „nichts Nützliches".
  • Fünfundzwanzig Prozent nutzten sie aktiv — meist chronisch Kranke mit mehreren Ärzten.

FAQ: Die häufigsten Fragen zur ePA 2026

Muss ich die ePA nutzen? Ja. Seit Dezember 2024 wird sie für Versicherte ab 15 automatisch angelegt. Als Arzt sind Sie nicht verpflichtet, Dokumente hochzuladen — aber es wird erwartet und wird voraussichtlich bald Teil der QM-Vorgaben.

Was passiert, wenn der Patient widerspricht? Dann wird keine ePA angelegt. Sie dokumentieren wie bisher. Die ePA ist ein Angebot, keine Pflicht für den Patienten.

Kann jeder Arzt meine ePA-Daten sehen? Nein. Der Patient steuert, wer was sehen darf. Die Freigabe kann granular erfolgen — pro Dokument oder pro Kategorie.

Ist die ePA dasselbe wie das eRezept? Nein, aber sie sind verbunden. Das eRezept nutzt die ePA als Speicherort für die Verordnung. Funktioniert in meiner Praxis seit 2026 verlässlich.

Was kostet die ePA für die Praxis? Die Anbindung ist über die TI-Kostenpauschale abgedeckt. Es entstehen keine direkten Zusatzkosten. Indirekt kostet es Zeit — es sei denn, Sie automatisieren den Prozess mit KI.

Welche Software brauche ich? Ihr PVS muss ePA-fähig sein. Die meisten aktuellen Systeme sind es. Für die KI-gestützte Dokumentation und den automatischen Upload empfehle ich DocReport — aber das müssen Sie selbst beurteilen.

Mein Fazit nach zwei Jahren ePA mit KI

Die elektronische Patientenakte ist kein Selbstläufer. Wer sie als „fertiges Produkt" erwartet, wird enttäuscht. Sie ist ein Werkzeug. Wie jedes Werkzeug hängt ihr Wert davon ab, wie man es einsetzt.

Ohne KI: Die ePA ist ein mühsames Zusatztool, das man nach Feierabend bedient. Oder vergisst.

Mit KI: Die ePA wird zum Nebenprodukt einer ohnehin besseren Dokumentation. Die Daten fließen automatisch. Die Qualität steigt. Die Abrechnung wird präziser. Und die Patienten haben endlich eine Akte, die etwas wert ist.

Mein Orthopäden-Kollege aus Heidelberg? Der nutzt inzwischen auch KI-gestützte Dokumentation. Letzte Woche sagte er: „Martin, zum ersten Mal hat mir die ePA bei einem Patienten geholfen, statt nur Arbeit gemacht zu haben." Er hatte einen Verbandswechsel-Patienten, dessen Medikamentenplan er nicht kannte. Die ePA hatte den aktuellen Plan vom Kardiologen. Strukturiert. Lesbar. Aktuell.

So soll es sein.

*Dr. Martin Fleischer ist Facharzt für Innere Medizin und schreibt über Digitalisierung in der Arztpraxis aus zwanzig Jahren eigener Erfahrung. Alle Praxiszahlen basieren auf seinem persönlichen Workflow.*

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