Eine Ärztin arbeitet an einem Computer, um die ICD-10-Kodierung zu optimieren.

Effizienz in der Praxis

Top 5 Tipps zur Automatisierung von ICD-10-Codes mit KI

Sparen Sie Zeit und vermeiden Sie Fehler bei der ICD-10-Kodierung. Entdecken Sie, wie KI-Technologie die Diagnosekodierung in Ihrer Praxis revolutionieren kann.

ICD-10-Kodierung. Zwei Wörter, bei denen mir jedes Mal die Laune in den Keller geht. Klar, ich weiß, dass die Codes wichtig sind – für die Abrechnung, für Statistiken, für die Qualitätssicherung. Aber mal ehrlich: Wer hat schon Lust, nach jedem Patienten 10 Minuten durch Codelisten zu scrollen? Wenn du speziell bei depressiven Episoden sicherer werden möchtest, findest du eine ausführliche Übersicht in unserem Artikel zu ICD-10-Codes bei Depression im Überblick.

"War das jetzt S06.0 oder S06.00? Oder doch S06.9?" Und nachdem ich mich endlich entschieden hab, kommt drei Wochen später 'ne Rückfrage von der Kasse. "Der Code passt nicht zur Dokumentation." Toll. Danke auch.

Bis vor ein paar Monaten war das bei mir Standard. Dann hab ich angefangen, KI-Tools für die Kodierung zu nutzen. Game Changer. Ernsthaft. Die findet Codes schneller als ich "S06" tippen kann – und macht dabei weniger Fehler. Hier sind meine fünf wichtigsten Tipps, wie du ICD-10-Codes mit KI automatisierst, ohne dass dein Kopf platzt.

Ein Arzt blickt nachdenklich auf einen Bildschirm mit komplexen medizinischen Daten.
Die manuelle Kodierung ist oft komplex und unübersichtlich. KI bringt Struktur und Effizienz.

Tipp 1: Schreib ordentliche Berichte (klingt banal, ist aber wichtig)

"Garbage in, garbage out" – kennst du bestimmt. Gilt auch für KI. Wenn dein Arztbericht aussieht wie Kraut und Rüben, kann die beste KI der Welt keine vernünftigen Codes vorschlagen. Hab ich am Anfang auch gelernt, als die KI mir für "Patient hat Bauchschmerzen" einen völlig falschen Code vorgeschlagen hat. War halt zu ungenau.

Deshalb: Achte drauf, dass deine Berichte strukturiert sind. Muss nichts Fancy sein, aber so:

  • Anamnese: Was hat der Patient? Seit wann? Vorerkrankungen?
  • Befund: Was hast du untersucht? Was kam dabei raus?
  • Diagnose: Klar und deutlich. Nicht "könnte eventuell sein", sondern "ist".
  • Prozedere: Was machst du jetzt? Therapie, Kontrolle, Überweisung?

Seit ich Doc Report AI nutze, ist das eigentlich kein Problem mehr. Die macht aus meinen wirren Stichpunkten automatisch einen strukturierten Bericht. Und mit dem kann dann auch die Kodierungs-KI was anfangen.

Tipp 2: Lass die KI den Kontext verstehen (nicht nur Wörter)

Der große Unterschied zwischen alter Spracherkennung und moderner KI: Die KI versteht, WAS du meinst. Nicht nur einzelne Wörter, sondern den ganzen Zusammenhang.

Beispiel aus letzter Woche: Ich schreib in meinen Bericht: "Patient hat sich beim Skifahren 'ne geschlossene Fraktur des rechten distalen Radius ohne Dislokation zugezogen."

Die KI checkt das so ab:

  • "Fraktur" → okay, Hauptdiagnose
  • "distaler Radius" → ah, genaue Stelle
  • "rechts" → Seite notiert
  • "ohne Dislokation" → wichtig für den Code
  • "geschlossen" → auch wichtig

Und zack, schlägt sie mir den Code vor: S52.501A. Komplett, spezifisch, passt perfekt. Früher hätte ich erstmal gegoogelt, ob's S52.5 oder S52.50 oder S52.501 ist. Und dann noch rausfinden müssen, ob das "A" für Erstbehandlung drankommt. Nervt halt nicht mehr.

Das ist genau das, was Doc Report AI kann: Sie versteht den Kontext und schlägt nicht irgendeinen allgemeinen Fraktur-Code vor, sondern genau den richtigen.

Nahaufnahme eines KI-Analyseprozesses auf einem futuristischen Bildschirm.
KI-Systeme zerlegen den Arztbericht in seine semantischen Bestandteile, um den exakten Code zu finden.

Tipp 3: KI findet auch Nebendiagnosen (die du sonst vergisst)

Hier wird's richtig praktisch. Kennst du das? Patient kommt wegen akuter Bronchitis, und in der Anamnese steht halt auch "Patient ist Diabetiker, Typ 2, insulinpflichtig, hat außerdem Bluthochdruck". Schreibst du halt hin. Kodiert? Äh... manchmal. Wenn ich dran denke.

Die KI vergisst das nicht. Die liest meinen Bericht und sagt: "Hey, du hast drei Diagnosen hier stehen."

  • J20.9 → akute Bronchitis (Hauptdiagnose, logisch)
  • E11.9 → Diabetes mellitus Typ 2 (stand in der Anamnese)
  • I10.90 → Hypertonie (stand auch da)

Früher hätte ich die Nebendiagnosen wahrscheinlich übersehen. Oder nicht kodiert, weil ich keinen Bock hatte, die rauszusuchen. Jetzt macht die KI das automatisch. Ergebnis: vollständigere Kodierung, mehr Umsatz, und die Kasse kann nicht meckern, dass was fehlt.

Tipp 4: Setzen Sie auf ein lernendes System mit Feedback-Schleife

Die beste Technologie ist die, die sich an Sie anpasst – nicht umgekehrt. Achten Sie bei der Wahl einer KI-Lösung darauf, dass sie eine interaktive Komponente besitzt. Die reine Präsentation einer Codeliste ist gut, aber ein System, das Ihnen erlaubt, Vorschläge zu verfeinern und zu korrigieren, ist besser.

Doc Report AI bietet genau das: Wenn ein Vorschlag nicht ganz passt oder Sie eine spezifischere Diagnose stellen, können Sie dies direkt im Bericht anpassen. Die KI lernt aus diesen Interaktionen (ohne Patientendaten zu speichern) und kann ihre Vorschläge im Laufe der Zeit verbessern. Noch wichtiger ist die Möglichkeit, bei Unklarheiten direkt mit dem integrierten KI-Assistenten in einen Dialog zu treten:

"Welcher ICD-10-Code wäre bei einer hypertensiven Herzkrankheit mit Herzinsuffizienz der korrekte?"

Die KI wird Ihnen nicht nur den Code I11.0 liefern, sondern auch erklären, warum dieser spezifische Code die Kombination beider Zustände abbildet. So wird die KI nicht nur zum Werkzeug, sondern zum intelligenten Sparringspartner.

Tipp 5: Integrieren Sie die Kodierung nahtlos in Ihren Workflow

Die Automatisierung der ICD-10-Codes ist am effektivsten, wenn sie kein separater Arbeitsschritt ist, sondern nahtlos in Ihren bestehenden Dokumentationsprozess integriert wird. Der ideale Workflow sieht so aus:

  1. Diktat/Notizen: Sie erfassen Ihre Gedanken nach der Untersuchung.
  2. Berichterstellung: Die KI generiert den formellen Arztbericht.
  3. Automatische Analyse: **Im selben Moment**, in dem der Bericht erstellt wird, analysiert die KI den Text und präsentiert Ihnen die vorgeschlagenen ICD-10- und OPS-Codes direkt neben dem Bericht.

Sie müssen keine Daten kopieren, keine separate Software öffnen und keine manuellen Suchen mehr durchführen. Alles geschieht in einer einzigen, flüssigen Bewegung. Dieser integrierte Ansatz, wie er in Doc Report AI realisiert ist, ist der Schlüssel zur maximalen Zeitersparnis.

Erleben Sie die nahtlose Integration selbst

Sehen Sie sich an, wie aus einer einfachen Diktatnotiz nicht nur ein fertiger Bericht, sondern auch eine vollständige Liste von ICD-10-Codes entsteht. Nutzen Sie unsere interaktive Demo, um den Prozess live zu erleben.

Fazit: Die Zukunft der Kodierung ist intelligent

Das Ziel, ICD-10-Codes zu automatisieren, ist mehr als nur eine technische Spielerei. Es ist ein strategischer Schritt zu einer effizienteren, präziseren und letztendlich weniger belastenden ärztlichen Tätigkeit. Durch die Kombination aus sauberer Dokumentation und intelligenter KI-Analyse wird die Kodierung von einer lästigen Pflicht zu einem automatisierten Hintergrundprozess.

Wenn Sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen und sich von der manuellen Kodierarbeit zu verabschieden, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Investieren Sie in eine Lösung, die Ihnen nicht nur Codes liefert, sondern Ihren gesamten Dokumentationsworkflow versteht und optimiert.

Stoppen Sie die Code-Suche. Starten Sie die Behandlung.

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